Markus Klier

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- Bierbrauer aus Leidenschaft

- BrauereigrĂĽnder

- fĂĽhrende Kraft der Brauerei

- Erfinder und Perfektionist

- gelernter Brauer mit mehrjäriger Erfahrung

- Brau- und Malzmeister (HWK)

- staatlich geprüfter Produktionsleiter für Brauereiwesen und Getränketechnik

- erster Beruf - Maschinenschlosser

Der Chef


Bier zu kreieren ist fĂĽr mich kein Beruf, sondern eine Berufung!


Meine Neugierde war sehr groß…
Bereits während meiner Schulzeit wurde in mir der Wunsch erweckt einmal das Handwerk des Bierbrauens zu erlernen. Auf dem Schulweg kam ich täglich an einer Brauerei vorbei – der wohlriechende Duft der Maische, Bierwürze und des Trebers waren für mich schon damals was Besonderes. Inspiriert haben mich auch die dicken Brauer mit ihren Schürzen und Gummistiefeln, welche im dampfenden Hof Kisten und Fässer auf der Rampe stapelten. Im Gebäude dahinter hörte man laut Flaschen klappern, stampfende und dröhnende Maschinen konnte man gut wahrnehmen. Jedesmal musste ich mich überwinden weiter zur Schule zu gehen, viel lieber wäre ich stehengeblieben um den einen oder anderen Blick in die offenstehende Tore zu werfen.

1. Ausbildung, 2. Ausbildung, Gesellenzeit
Nach der Schulzeit war in meiner Nähe leider keine Lehrstelle zum Brauer und Mälzer zu finden. Mit großer Enttäuschung habe ich eine Ausbildung zum Maschinenschlosser absolviert – ungeahnt der späteren optimalen Kombination zum Brauer und Mälzer, sowie dem praktischen Nutzen dieser Ausbildung. Heute bin ich enorm froh, diese Entscheidung getroffen zu haben. Bei der Restauration unserer bis zu 60 Jahre alten Brauereimaschinen ist es sehr hilfreich. Immer wieder habe ich mit Hilfe von Fachbüchern und einfachsten Mitteln in der Waschküche meiner Eltern „für den Hausgebrauch“ im Waschkessel Bier eingebraut. Die Vergärung erfolgte in Mörtelwannen und die Abfüllung nach Speisegabe über Schläuche in Bügelflaschen.
Erst nach weiteren Gesellenjahren als Maschinenschlosser hatte ich endlich die Möglichkeit eine zweite Ausbildung zum Brauer und Mälzer zu machen. In einer oberallgäuer Brauerei habe ich eine sehr interessante und lehrreiche Lehrzeit genossen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung war ich als Brauergeselle in verschiedenen Braustätten beschäftigt, unter anderem in einer Gasthausbrauerei. Gerade dort habe ich davon profitiert von der Schrotung des Malzes über den Sudprozess, die Gärung und Lagerung bis hin zur Abfüllung in Flaschen und Fässer, alle Tätigkeiten selbst ausführen zu dürfen. Dabei konnte ich vielseitige Erfahrung sammeln.

Studium und Selbständigkeit
Nach diesen Gesellenjahren folgte die Vertiefung der gesammelten Erfahrungen auf der Doemens-Fachakademie in München. Nach vier Semestern erwarb ich den Titel „Staatlich geprüfter Produktionsleiter für Brauereiwesen und Getränketechnik“ und den „Brau- und Malzmeister“ (HWK). Danach war ich ein Jahr lang als Füllereimeister in einer mittelständischen Privatbrauerei tätig.
Von dort wagte ich letztendlich im Jahre 2003 den Schritt in die Selbständigkeit mit meiner schon seit 1997 als Nebenerwerb geführten Kleinbrauerei.



Irina Klier

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- rechte Hand des Braumeisters

- in seiner Abwesenheit auch gerne Chefin

- glĂĽhende Verfechterin KLIER BIER Philosophie

- tatkräftige Helferin im Flaschenkeller

- nicht nur BĂĽrokraft, sonder auch charmante Werbebotschafterin der BIERMANUFAKTUR

- Fachspezialistin fĂĽr Internationale Beziehungen, Diplomatie

Die Chefin


Ich hab frĂĽher kein Bier getrunken.
Ich kann nicht behaupten, dass das Brauerhandwerk immer schon mein Traumberuf war. Bis zum Jahr 2007 hat das Getränk Bier eine sehr unbedeutsame bis gar keine Rolle in meinem Leben gespielt. Mein Studium in Moskau, meine vielseitige Berufserfahrung, nicht mal meine Trinkgewohnheiten – absolut nichts hat darauf hingewiesen, dass ich irgendwann in einer Brauerei tätig werde. Aber der Mensch denkt und Gott lenkt.

... verliebt, verlobt, verheiratet, Brauereichefin   –   so schnell kann es gehen!


Ich habe mich widerstandslos mit der Leidenschaft und Inbrunst meines Ehemannes anstecken lassen und habe mich vollständig der Arbeit in der Brauerei gewidmet. Jeder Anfang ist schwer, aber ich hab es geschafft. Ich habe mich für alles interessiert und habe dabei viel gelernt.

Umschulung für alle Tätigkeiten, von "Schrulle" zur Führungskraft.

Ein weiblicher Wirbel voller neuen Ideen hat in den fast perfekten Einmannbetrieb jede Menge frischen Wind gebracht, und das hat zweifellos dem Mann und dem Betrieb nicht geschadet. Es ist mir gelungen, ein bisschen mehr Ordnung, Struktur, Harmonie und Ă„sthetik in die BIERMANUFAKTUR zu bringen und zu pflegen.

Obwohl Markus oft kein einfacher Chef ist, funktioniert die Zusammenarbeit erstaunlich gut, wir ergänzen uns perfekt und füllen die Defizite des Anderen auf. Vieles haben wir gemeinsam: Liebe zur Perfektion, Selbstdisziplin, gesunder Ehrgeiz, Mut zu Veränderungen.

Natürlich gibt es auch Tätigkeiten, die ich nicht so gerne mache. Aber ein erfüllendes Gefühl, gemeinsam was Wunderbares geschafft zu haben, entschädigt alles. Auch die anstrengende körperliche Arbeit in der Latzhose und Gummistiefel ist irgendwann erledigt, und als Belohnung darf ich auch meine Kreativität bei der Führung und Verwaltung der Brauerei in die Tat umsetzen.